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Förderung kollegial-sozialer Unterstützung für junge Menschen

von Hansjürg Hofmann


Grundsätzlich ist es mir ein Anliegen, dass wir nicht mehr nur von unseren Positionen her denken und Sachpolitik betreiben, sondern, dass wir interessensbasiert und bedingungsbezogen zu handeln beginnen.


In diesem Sinn müssen wir unbedingt auf die psychische Gesundheit unserer – insbesondere jungen Bürger*innen – achten. Fachstellen befürchten nämlich, dass die Auswirkung der Corona-Pandemie eine ungünstige Veränderung des Beziehungs- und Bindungsverhaltens junger Menschen bewirkt. Die Gemeinde und der Gemeinderat brauchen hier Werkzeuge für die Früherkennung sowie Netzwerke zur Vermittlung von Informationen.


Daher muss unser Fokus in der Arbeit mit Jugendlichen, nebst verhaltensbasierten Angeboten, unbedingt auch auf der Förderung von kollegial-sozialer Unterstützung liegen. Jugendliche Bürger*innen müssen Ansprechpartner und Mitwirkungsmöglichkeiten in der Gemeinde vorfinden, die sie darin unterstützen, wenn es ihnen nicht gut geht, aber auch, wenn sie sich gegenseitig helfen wollen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Gemeinde dadurch einen Kollateralnutzen erzielt und gleichzeitig schlimmere persönliche, gesellschaftliche, wie auch ökonomische Folgen verhindern kann.


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